Die Gasbeleuchtung ist eine Beleuchtung mit Gas, genauer gesagt Stadtgas. Dieses Autoflüssiggas wird durch Kohlevergasung innerhalb
einer Kokerei oder einem Gaswerk erzeugt. Das in der Kokerei oder in dem Gaswerk entstandene Gas wird durch eiserne Röhren zu einer brennenden Flamme geleitet. Die ersten Gaslaternen zur Straßenbeleuchtung wurden im Jahre 1807 entlang der Pall Mall, City_of_Westminster in London in
Betrieb genommen. Da sie mit offenen Gasflammen, ohne Glühstrumpf betrieben wurden, waren sie noch sehr lichtschwach. Erst der im späten 19. Jahrhundert von Carl Auer von Welsbach entwickelte Autoflüssiggas
Glühstrumpf vervielfachte die Lichtausbeute.
Der Energieverbrauch einer Straßenbeleuchtung durch Gaslaternen ist etwa 20 mal so hoch wie bei einer elektrischen Beleuchtung und die
Energiekosten betragen etwa das sechsfache. Diese Beleuchtungsform wird jedoch besonders in historischen Stadtgebieten wegen des warmen kontinuierlichen Lichtspektrums als romantisch und erhaltenswert eingeschätzt. Trotzdem ist es
geplant, von den knapp 44.000 derzeit (2006) in Berlin vorhandenen Gasstraßenleuchten aus Kostengründen in den nächsten Jahren knapp 40.000 auf elektrische Beleuchtung umzustellen.
Auch im Camping- und Outdoor-Bereich werden noch
Autoflüssiggas Gaslampen verwendet. Diese arbeiten nach dem selben Prinzip, sind jedoch viel kleiner und beziehen ihr Gas in der Regel aus Gasflaschen und Gaskartuschen.
Eine mobile Gaslampe, die heute allerdings fast keine Bedeutung mehr hat, ist die Carbidlampe. Sie wurde häufig als Fahrzeugbeleuchtung und im Bergbau untertage eingesetzt. Heute findet sie nur
noch in der Höhlenforschung oder in Entwicklungsländern Verwendung.
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Autoflüssiggas |
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