ON-Board-Diagnose (OBD) ist eine in modernen Kraftfahrzeugen (seit den 1980er Jahren) integrierte Diagnose. Während des Fahrbetriebes
werden alle abgasbeeinflussenden Systeme überwacht, zusätzlich diverse weitere wichtigen Daten, die der eingebauten Software der diversen Steuergeräte zugänglich sind. Auftretende Fehler werden
dem Fahrer über eine Kontrolleuchte angezeigt und im jeweiligen Steuergerät dauerhaft gespeichert. Fehlermeldungen können dann später durch eine Fachwerkstatt über genormte Schnittstellen abgefragt werden.
Ursprung und Grundgedanken
OBD-Systeme (On-Board Diagnostics-Systems) wurden 1988 von der amerikanischen "Behörde für die Reinhaltung der Luft" (California Air Resources Board = CARB) in den USA eingeführt. Grundlage war die
Überlegung, dass es nicht ausreicht, bei der Zulassung die Abgasvorschriften einzuhalten, sondern dass die Einhaltung über die Lebensdauer sichergestellt werden soll. Die OBD-I-Norm sieht u. a. vor,
dass das Fahrzeug über eigene elektronische Systeme zur Selbstüberwachung verfügt. Diese müssen abgasrelevante Fehler, über eine in den Armaturen integrierte Signallampe - die sogenannte MIL
(Malfunction Indicator Light) - anzeigen. Außerdem müssen Fehler in einem - mit Bordmitteln (z. B. Blinkcode) auslesbaren - Speicher abgelegt werden.
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