Der Autogas Einbau Gasmotor, eine Untergruppe der Verbrennungsmotoren, ist eine in der Regel nach dem Otto-Prozess
arbeitende Verbrennungskraftmaschine, die Autogas als Kraftstoff anstelle von flüssigen Kraftstoffen (Benzin, Diesel, Schwerölen usw) Erd-, Flüssig-, Holz- Bio-, Deponie-, Grubengase oder Wasserstoff verwendet.
Kleine und mittelgroße Gasmotoren im Leistungsbereich von 20-1500 kW werden heute überwiegend eingesetzt zur Strom- und Wärmeerzeugung in Anlagen mit Kraft-Wärme-Kopplung wie z.B.
Autogas Einbau Blockheizkraftwerken und zur energetischen Nutzung von Schwachgasen, die bei Einbau der Vergärung von organischen Abfällen entstehen (Bio- und Deponiegasen).
Zunehmend weitere Verbreitung findet auch die relativ einfache Umrüstung "normaler" PKW-Benzin-Motoren aus ökonomischen (momentan ca. 50% der sonstigen Kraftstoff-Kosten) und ökologischen Motiven.
Der Gasmotor ist im Unterschied zur Gasturbine Autogas als Hubkolbenmotor oder Wankelmotor aufgebaut. Die Zündung des Kraftstoff-Luftgemisches erfolgt bei Anlagen auf Basis von Ottomotoren
durch Fremdzündung mittels Zündkerze, bei Aggregaten auf Basis von Dieselmotoren durch Selbstzündung geringer eingespritzer Mengen Zündöls, im allgemeinen Dieselkraftstoff. Die Firma
Wärtsilä arbeitet bei der Hochdruck-Gaseinspritzung mit einem Motor nach Dieselprinzip, also mit Selbstzündung des direkt mit hohem Druck in den Brennraum injizierten Brenngases. Die nach
diesem Verfahren arbeitenden Motoren erzielen die höchsten Mitteldrücke aller Verbrennungskraftmaschinen.
Eine äußere Gemischbildung kann durch Gasmischeinheiten vor oder nach einem eventuellen
Turbolader erfolgen, innere Gemischbildungen sind durch separate Einbau Gaseinlasventile oder Injektionsnadeln möglich.
Der Einbau Betrieb mit hochwertigen Brenngasen wie z.B. Methan (CH4), Hauptbestandteil z.B. von
Erdgas, ist durch hohe mögliche Wirkungsgrade, saubere Verbrennung und gute CO2-Bilanz ( = Kohlenstoffdioxid - Hauptverursacher des Treibhauseffektes; Gas ist theoretisch 4x mal günstiger
Autogas als Dieseltreibstoff) gekennzeichnet. Stationär betriebene Anlagen zur Kraftwärmekopplung unterliegen der TA-Luft und damit erheblich strengeren Grenzwerten als Kraftfahrzeuge. Die
Abgasreinigung erfolgt bei kleinen Motoren, die nach dem Lambda=1 Verfahren arbeiten mittels Dreiwegekatalysatoren, mittelschnell laufende Anlagen im Magerverfahren (Lambda=
1,4-2,5)benötigen Oxidationskatalysatoren zur CO (Kohlenstoffmonoxid) Reduzierung sowie Harnstoff- oder Ammoniak-Injektion zur NOx Reduzierung.
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Autogas Einbau |
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