Kohlenstaub ist staubförmige Braun- oder Steinkohle. Dieser Staub entsteht beim Abbauvorgang der Kohle in der Lagerstätte oder der
Staub wird in Mahlanlagen gezielt hergestellt. Kohlenstaub hat einen maximalen Partikeldurchmesser von 0,5 mm.
Kohlenstaub wird für die Feuerung in Kraftwerken sowie für die Brikettfertigung (Hausbrand) und gelegentlich noch in
Dampflokomotiven verwendet. Da er aus der kleinsten Klassierungen hergestellt werden kann, ist er ein relativ günstiger Energieträger. Vorteil des Staubs gegenüber einer Rostfeuerung mit Industriebriketts
ist die schnelle Anpassungsfähigkeit an geforderte Leistungsschwankungen. Kohlekraftwerke, die mit Kohlenstaub feuern, erzeugen den Staub an Ort und Stelle.
Kohlenstaub bildet mit Luft in bestimmten Konzentrationsgrenzen ein
explosionsfähiges Gemisch und kann zu Staubexplosionen führen. Dies erfordert besondere Maßnahmen bei Transport und Lagerung.
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